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Im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes des Weser-Aller-Bündnisses wurden seit 2007 vielfältige Projekte zur Demokratieförderung in der Region gefördert. Im Mittelpunkt dieser Aktivitäten stand das Leitziel "Jugendliche stärken gegenüber neofaschistischen Ideologien". Hier sind einige Beispiele aufgeführt, die einen Einblick in die Aktivitäten der WABE-Projekte geben.  
   

Jugendaktionsfonds als jugendgemäße Projektförderung für Orte der Vielfalt 

Das interregionale WABE-Projekt „Orte der Vielfalt“ bietet Jugendlichen und Erwachsenen als Kooperationspartner eine finanzielle und inhaltliche Unterstützung bei Aktionen gegen Rassismus und für Demokratie. Das Projekt in Trägerschaft des Kreisjugendring Nienburg e. V. wird in der Weser-Aller-Region die Möglichkeit schaffen, sich "einfach" für Demokratie und Zivilcourage zu engagieren. Zwischen Fischerhude und Diepenau bekommen verschiedenste Akteure die Möglichkeit die eigenen Ideen umzusetzen. Geplant sind u.a.

• Mobile Bildungsangebote für Schulen

• Aktionstage

• Konzerte

• Musikprojekte

• Ausstellungen

Weitere Ideen und Projektvorschläge sind sehr erwünscht.

Wir wollen besonders Jugendliche ermutigen, aktiv zu werden, heißt es in einer Mitteilung des Kreisjugendrings. Mindestens  2000,00 € der bewilligten 12000,00 € Projektmittel fließen direkt in einen Jugendaktionsfonds für eine jugendgemäße Projektförderung. Der Jugendaktionsfonds dient ausschließlich der Förderung von Demokratieprojekten, die Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre selbst organisieren. Um ihnen die jugendgemäße Projektförderung zu erleichtern, kann man die eigene Projektidee einfach auf einer Seite darstellen und abschicken. Die Entscheidung über eine Förderung dieser Jugendprojekte wird von den Jugendlichen im Begleitausschuss getroffen.

Damit können deutliche Impulse für eine Demokratisierung der Alltagskultur gesetzt werden und der schleichenden Erosion von demokratischen Grundeinstellungen, wie sie z. B. in Untersuchungen  von Prof. Heitmeyer von der Uni Bielefeld festgestellt wurden,   begegnet werden.

Die Wirksamkeit einer solchen Kampagne erhält ihre Nachhaltig durch die Beteiligung von Akteuren unterschiedlicher Couleur und der Bereitschaft  der Beteiligten, sich nicht nur für das Projekt, den Sportverein, die eigene Partei, die Gemeinde, die eigenen Kirche etc. zu engagieren, sondern auch für das Prinzip Demokratie ein zu stehen.  Informationen sind erhältlich in Nienburg bei Claudia Oelsner (Tel. 05021-967-318) und in Verden  im WABE-Büro (Tel. 04231-676222)

Antragsformular (download)
 
   

Regionalkongress Schule Ohne Rassismus/Schule Mit Courage

Am 16.3.2010 fand im Nienburger Kulturwerk der Reginalkongress "Schule Ohne Rassismus/Schule Mit Courage als ein Element des Projektes Netzwerkimpuls 2010 statt. Neben den vielen örtlichen Kooperationspartnern haben sich das Niedersächsische Kultusministerium und der Verband Niedersäcchsischer Bildungsinitiativen (VNB) aktiv an der Veranstaltung beteiligt. Es fanden 8 Workshops statt und eine Dokugruppe erstellte in kooperation mit der Jugendseite "The Rake" der Tageszeitung DIE HARKE eine Zeitungsseite zum Regionalkongress. Mit mehr als 100 TeilnehmerInnen und einer sehr intensiven inhaltlichen Arbeit werten die Veranstalter den Kongress als sehr erfolgreich.

 

 
   
   
   
   
 

 

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